Weihnachtspakete der Schule werden abgeholt

IMG 1869

In diesem Jahr haben die Kinder mit Hilfe ihrer Eltern mehr als 60 Riesenpakete gepackt, die zum Weihnachtsfest den armen Familien in Vukovar (Bosnien-Herzegowina) übergeben werden.

Zur Übergabefeier der Weihnachtspakete haben sich alle Kinder mit ihren Lehrkräften im Hauptflur der Schule versammelt. Schulleiterin Martina Wirsing freute sich über so viele Riesenpakete,  die von den Eltern mit Lebensmittel, Weihnachtstüten mit Süßigkeiten und Geschenken für die Kinder, Spielsachen, Hygieneartikel  oder  Haushaltswaren gefüllt wurden. Sie bedankte sich bei der Firma Klingele, die wieder die Kartonagen gespendet hat. Sie  begrüßte den Vorsitzenden des Vereins „ WERKE statt WORTE e.V.“ Rudolph Karg sowie den für die Region Ingolstadt zuständigen Organisator Josef Pickl aus Rudertshofen. Auch der Nikolaus, den Richard Böhm darstellte, war zur Übergabefeier gekommen. Nach dem Lied „Herr, gib Du uns Augen, den Nachbarn zu sehen“ und musikalischer Begleitung durch die Flöten- und die Orffgruppe der Schule bedankte sich Josef Pickl für die wiederum großartige Unterstützung durch die Heidecker Volksschule. Ihr alle bereitet mit den vielen Paketen den armen Menschen in Vukovar eine riesengroße Freude.
Rudolph Karg bedankte sich ebenso bei den Eltern und Lehrkräften für die großartige Unterstützung der  Aktion, die es schon seit 25 Jahren gibt. Er erzählte den Kindern, dass die Pakete in der Christmette am 24. Dezember an bedürftige Menschen in dem rund 2000 km entfernten Vukovar verteilt werden. Dort gebe es sehr viele Menschen, die keine Arbeit haben, sehr arm sind, nicht jeden Tag etwas zu essen haben und auch keine Weihnachtsgeschenke erwarten können. „Wenn wir den Menschen nichts schicken, dann haben sie nichts“, erklärte Karg die Situation. Er  stellte fest, dass auch in diesem Jahr wieder von so vielen Menschen in Bayern  Lebensmittel  und andere Sachspenden zur Verfügung gestellt wurden, dass mit vier Sattelschleppern 160 Tonnen Hilfsgüter  nach Vukovar gefahren werden können. Dann war die Zeit zum Feiern. Die Kinder zeigten den Tanz „Shalom“  und Rudolph Karg spielte auf der Minigitarre „Halleluja, preiset den Herrn“, bei dem die Kinder aufstehen und knien mussten, was die  Mädchen und Buben  mit viel Spaß mitmachten.

Maximilian Peschke