Projektwoche Alltagskompetenzen

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Im Rahmen der Projektwoche Alltagskompetenzen durften die beiden 1. und 4. Klassen jeweils zwei Stunden Kinderyoga bei Yogalehrerin Christina Probst kennenlernen. Diese erklärte den Kindern, dass Yoga nicht nur förderlich für den Körper und die Entspannung sei, sondern auch für den Geist, die Konzentration und für mehr Achtsamkeit für sich und andere. Mit einer Übung für den „Geist“ wurde gestartet. Jeder sollte anhand von Bildern zeigen, wie er sich heute fühlt. Glücklich wie die Sonne oder doch zornig wie ein Gewitter? So wussten nun auch alle anderen, wie sie mit dem Gegenüber umgehen sollten. Bei einem anschließenden Parcours, bei dem nicht nur Geschicklichkeit, sondern auch Köpfchen gefragt war, powerten sich die Mädchen und Jungen aus. Danach wurde über die eigenen Stärken gesprochen. Jede/r SchülerIn durfte auf einen Sonnenstrahl aus gelbem Papier aufschreiben, welche Stärken er /sie hat und diese vorstellen. Anhand schöner Bildkarten erarbeiteten sich die Kinder im Anschluss verschiedene Yogastellungen, wie zum Beispiel den Hund, das Pferd oder die Schlange. Unter Anleitung führten sie diese Übungen richtig aus und merkten schnell, wo es ein wenig zwickte oder welche Position schon recht gut gelang. Am Ende bekam noch jeder eine Gefühlsuhr zum Selberbasteln mit nach Hause.

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Die Projektwoche Alltagskompetenzen nutzten die Kombiklasse 1/2 und die 2. Klasse, um sich mit Thema Müll zu beschäftigen. Schon zu Beginn stieß das Thema auf großes Interesse bei den Schülern, welche Forscherfragen formulierten, auf die sie im Lauf der Woche gerne eine Antwort finden wollten. Darunter waren: „Wieso werfen Menschen Müll in die Natur?“, „Wohin kommt der Müll?“ oder „Welcher Müll muss in welche Tonne?“ – die Antworten ließen sich im vielfältigen Programm finden, das von den Lehrkräften erstellt wurde.

Auf großes Interesse stießen auch die Stationen zum Thema „Plastikmüll“, die vom Landratsamt Roth zur Verfügung gestellt wurden. An sieben Stationen arbeiteten die Kinder den ganzen Mittwoch, um sich über das Thema Plastik, dessen Herstellung, die Folgen für die Umwelt und Meere aber auch mit der Vermeidung von Plastik zu beschäftigen. So mussten beispielsweise an einer Station kleine Fische geangelt werden. Die darauf geschriebenen Jahreszahlen zeigten an, wie lange es dauert, bis bestimmte Stoffe sich im Wasser auflösen – bei Plastik mehrere hundert Jahre. Dies sorgte für großes Erstaunen. Die letzte Station zeigte viele Gegenstände auf, mit denen wir Plastik vermeiden können. „Ich kann meine Brotbox mitnehmen oder eine Trinkflasche, die ich wieder befüllen kann statt Einmalplastik zu benutzen“, erklärte ein Kind seinen Gruppenpartnern. Überrascht waren die Schüler auch, dass es Shampoo ohne Plastikmüll gibt.

Motiviert arbeiteten die Kinder auch an den anderen Tagen der Projektwoche: so wurden u.a. die Müllsorten in die passenden Mülltonnen sortiert, das Thema Recycling besprochen und ein Film geschaut. Zum Abschluss ging es mit Handschuhen und Müllzwickern auf Müllsuche in der Schulumgebung. Leider gab es einiges zu finden.

Das Thema Müll wird die Klassen nun auch noch nach den Ferien im HSU-Unterricht begleiten.

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In der Projektwoche zum Thema „Alltagskompetenzen“ haben sich die Klassen 3a /b mit verschiedenen „Erste Hilfe“-Maßnahmen auseinander gesetzt.
Hierfür griffen die Schüler*innen zunächst verschiedene alltagsnahe Gefahrensituationen im Unterricht auf und übten diese im freien Spiel zu erkennen.
In einem nächsten Schritt wurden typische „Pausen-Unfälle“ in Kleingruppen nachgespielt und alltägliche Maßnahmen der ersten Hilfe (den Verletzten beruhigen, Hilfe holen, mit sterilem Pflasterverband versorgen,…) angewandt.
Die Kinder der dritten Jahrgangsstufe lernten in der Projektwoche in aufeinanderfolgenden Schritten mit unterschiedlichen Notlagen umzugehen, dabei Ruhe zu bewahren und kleine Wunden (Schürfungen, etc.) bis hin zu großen Verletzungen (Platzwunde am Kopf o.Ä.) zu verarzten.
Auch sehr „beängstigende“ Situationen übten die Schülerinnen und Schüler souverän zu bewältigen. So lernten sie die stabile Seitenlage im Falle einer Ohnmacht anzuwenden, als auch einen Notruf vorschriftsgemäß abzusetzen.
Am Ende der Projektwoche hatten die Kinder die Möglichkeit nochmal alle Maßnahmen Revue passieren zu lassen und ihre neu gewonnenen Kompetenzen zu sichern.
Im Gesamten wurde das Angebot zur ersten Hilfe von den Drittklässlern mit Begeisterung angenommen und „mit Bravour“ gemeistert!

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In den 4. Klassen ging es außerdem auf den Harrerhof nach Liebenstadt, um die Herstellung biologischer Produkte kennen zu lernen. Neben der Tierhaltung von Kühen und Hühner, stand der Honig und die Zwiebel auf dem Programm.

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Wie jedes Jahr zeigte die Grundschule Heideck, wie sportlich ihre Jungen und Mädchen sind. Am Freitag, den 3. Juni, fand wieder einmal die „Lauf dich fit“ Lauf-Challenge statt. Dieses Projekt wurde 2015 vom Bayerischen Leichtathletik Verband (BLV) mit dem Ziel ins Leben gerufen, dass Kinder und Jugendliche von der 1. bis zur 10. Klasse in Bayern möglichst lange ausdauernd laufen können. Für die Grundschule besteht die Möglichkeit, 15 oder 30 Minuten zu laufen. Die Challenge stellte das Ende einer intensiven Vorbereitung im Rahmen des Sportunterrichts dar.

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Bevor es losging, wärmte die Klasse 4a alle Schülerinnen und Schüler mit einem sportlichen Lied und dazu passenden Bewegungen auf. Nachdem die kleinsten Besucher der Grundschule ihre Fitness unter Beweis gestellt hatten, waren die Dritt- und Viertklässler an der Reihe. Sowohl in der 1. und 2., als auch in der 3. und 4. Jahrgangsstufe schafften es vereinzelte Kinder sogar 30 Minuten am Stück zu laufen ohne stehen zu bleiben: Nachdem sich ausgepowert wurde, stand ein umfangreiches gesundes Buffet bereit, welches von engagierten Eltern zusammen gestellt und vorbereitet wurde. Um den Muskelkater vorzubeugen, rundete die Klasse 4a den sportlichen Tag mit einer Runde Yoga ab. Die Siegerehrung am Ende erfreute alle Kinder, die es schafften die 15 oder 30 Minuten durchzulaufen: Bei 138 Teilnehmer/-innen bekamen 72 Kinder eine Urkunde über 15 Minuten und 50 Kinder die 30 Minuten – Urkunde.

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