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„Ihr hättet einen Teil des Geldes behalten können, aber ihr habt alles gespendet!“, lobte Claudia Hylla, die neue Rektorin der Grund- und Mittelschule Heideck die Schülerinnen und Schüler ihrer Schule, die sich auf dem Sportplatz versammelt hatten.

 

 

 

 

Die stellvertretende Schulleiterin Martina Wirsing hatte kurz vor den Sommerferien zusammen mit einem Helferteam einen Lauf organisiert, bei dem Sponsoren für jede Runde einen Geldbetrag spendeten. Genau 6 807,90 Euro waren „erlaufen“ worden. Den Löwenanteil hatte das UNICEF-Team Roth-Schwabach erhalten. Nun war Domkapitular Rainer Brummer, der CARITAS-Direktor der Diözese Eichstätt nach Heideck gekommen, um symbolisch einen Scheck über 1 500 Euro in Empfang zu nehmen. Das Geld ist nämlich inzwischen schon in Somalia angekommen, wo eigene Mitarbeiter von Caritas International für eine gerechte Verteilung der Spenden sorgen. Vor allem Decken und Nahrungsmittel, aber auch Notunterkünfte sind dort dringend nötig, um die unvorstellbare Not zu lindern. Monsignore Brummer sprach den Dank für die Spende im Namen des Caritas-Verbandes der Diözese Eichstätt und des Bischofs Gregor Maria Hanke aus. Er fügte hinzu: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Was ihr mit den Füßen erlaufen habt, kommt anderen Menschen an Leib und Seele zugute.“

Als Stellvertreterin der Grundschüler durfte die „Spendenkönigin“ Maike Klinkmüller den Scheck mit überreichen. Sie hatte für ihren Lauf von den Sponsoren 936 Euro erhalten. Für die Mittelschule war Anja Baumer stellvertretend. Trotz ihres Handicaps hatte sie mehrere Laufrunden absolviert und damit zudem einen erfreulichen Beweis für die erfolgreiche Inklusion an der Mittelschule Heideck erbracht.

(Text und Bild: Manfred Klier)