Schulfest im Juni 2012

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Mit dem Lied: „Heute ist Schulfest, wie wunderbar. Wir werden feiern, gemeinsam, das ist klar!“, eröffnete der Schulchor von Hedwig Peter, begleitet von Elke Stengel am E-Piano, das Fest der Grund- und Mittelschule Heideck. Rektorin Claudia Hylla bedankte sich im Voraus bei den vielen Helfern, dem Elternbeirat, der für Speis´ und Trank gesorgt hatte, und nicht zuletzt bei den Lehrkräften und deren Schülerinnen und Schülern. Die in großer Zahl gekommenen Gäste erlebten während der folgenden Stunden in beeindruckender Weise, dass sich die Volksschule Heideck nicht nur in bewährter Form auf Wissensvermittlung versteht, sondern auch soziale Kompetenz und musische Bildung gekonnt vermittelt.

„Es war vor langer, langer Zeit“, sang der Schulchor und leitete damit zum Thema des Schulfestes über: „Komm mit ins Märchenland!“ Viel Musik und Bewegung gehörten zum „Märchen von der traurigen Prinzessin“, das Maria Zellner mit der ersten Klasse einstudiert hatte. Das bunte Musical „Gänseblümchen-Frederike“, in dem Selbstfindung und Freundschaft eine wichtige Rolle spielten, zeigten die beiden zweiten Klassen. Hedwig Peter und Maria Odorfer-Möldner zeichneten für die Regie verantwortlich, Jutta Billmaier hatte im WTG-Unterricht in wochenlanger Arbeit die farbenfrohen und fantasievollen Kostüme angefertigt. Die Klasse 3a von Rektorin Claudia Hylla interpretierte ein afrikanisches Märchen mit dem Titel „Das Lied der bunten Vögel“. Ein PC-Märchenquiz hatte Josef Denk mit der Klasse 3 b vorbereitet. Dazu hatten die Kinder im Kunstunterricht ansprechende Bilder gemalt. Dicht gedrängt saßen die Zuschauer, als sich die Klasse 4a auf die Suche nach dem „Teufel mit den drei goldenen Haaren“ machte, die von Franz Peter inszeniert worden war. Lautes Trommeln hörte man im ersten Stock. Dorthin hatte Konrektorin Martina Wirsing zu einem Trommel-Workshop eingeladen. Nicht eben einfach war es, den Rhythmus zu „Schnee-weiß-chen-und-Ro-sen-rot“ zu trommeln. Martina Wirsing führte auch Regie beim musikalischen Märchenspiel „Die Zaubertrommel“ der Klasse 4 b. In einem „Sängerwettstreit“ hatten sich zuvor die Mitschüler für Sylvan Szmul entschieden, der als „Armer Toni“ mit sicherer Singstimme die Hauptrolle spielte und schließlich mit seinem Trommelspiel das Herz der Königstochter eroberte. Zahlreiche Instrumentalisten unter den Klassenkameraden zeigten dabei ebenfalls ihr Können.

Rund um das Märchen „Aschenputtel“ drehten sich in zwei Aufführungen die Sketche der fünften Klasse von Johann Angermeyer. Mit der sechsten Klasse hatte Renate Mederer ein Märchenquiz erstellt, bei dem es galt, Gegenstände zuzuordnen, Puzzles zu lösen und Fragebogen zu bearbeiten. Hüpfen wie ein Froschkönig und Hochklettern zu Rapunzel waren zwei der Disziplinen, die Christine Bachner und Karin Kerscher mit der achten Klasse in einem Bewegungsparcours zusammengestellt hatten. Die neunte Klasse von Anne Klier ging in einem spannenden Fußballspiel gegen die achte Klasse als Sieger hervor. Karl-Heinz Dotzer, der hier als Schiedsrichter fungierte, bot zudem Badmintonspielen an. Hänsel und Gretel, sowie die Bremer Stadtmusikanten waren die Hauptgestalten, die bei Winfried Pflegel im „Märchenhaften Malen“ dargestellt wurden. Wie schon bei anderen Anlässen, waren die Neuntklässler auch diesmal willkommene und fleißige Helfer beim Auf- und Abbau der Geräte, beim Betreuen der Stationen und bei der Unterstützung des Elternbeirats.

Bei meditativer Musik ging es auf einer Traumreise im Heißluftballon in ein Indianerdorf, in dem gerade Schmuckstücke hergestellt wurden. Fachlehrerin Anna Schrödel war die Reisebegleiterin und gab im Anschluss daran zusammen mit Helga Stengl und Jutta Billmaier Anleitungen zur Herstellung von dekorativen Perlenschnüren.

Den Abschluss bildeten fetzige Tänze der Kinder- und Jugendtanzgruppen unter der Choreographie von Nadja Barotti. „Like ice in the sunshine“ war einer der Titel, passend zum sonnigen, schwül warmen Wetter. Angesichts der Wetterkapriolen der letzten Tage hatte man die meisten Veranstaltungen vorsichtshalber gleich nach innen verlegt. Doch es fiel zum Glück kein Tropfen Regen, so dass viele Biertischgarnituren ins Freie getragen werden konnten.

Text: Manfred Klier