Aktionen in der Projektwoche Umwelt - Natur - Müll

Beim Imker Beer lernten wir, dass ein Bienenvolk aus Arbeiterinnen, Drohnen und einer Königin besteht.
Die Königin ist etwas größer als die übrigen Bienen und hat einen hellen, gelben Punkt am Kopf.

Die Drohnen sind die männlichen Bienen und können nicht stechen. Davon haben sich die meisten Kinder aus der Klasse gleich überzeugt, indem sie diese mutig auf die Hand nahmen.
Anschließend durften wir Honig schleudern und auch gleich auf Butterbroten probieren. Mmmh! Lecker!

Sowohl am Montag und Dienstag, als auch am Donnerstag waren unsere Schüler fleißig im Hohlweg tätig.


Unter der Anleitung von Hr. Pflegel und Frau Köstler flochten sie das Tipi mit Weidenzweigen und füllten das Insektenhotel mit Materialien, die zum Teil vor Ort selbst gesammelt oder zurecht geschnitten werden mussten.

Frau Röttinger vom Landratsamt Roth organisierte für alle Schüler der GS Heideck eine Führung durch die Umladestation Pyras. Die Schüler vertieften hier ihre Kenntnisse über Müllvermeidung und Recycling. Ganz konkret beeindruckten am meisten der Lärm vor Ort, die Geruchsbelästigung und der riesige Müllberg (35m hoch, mehrere 100m lang bzw. breit) gegenüber.


Mitglieder des Fischereivereins Heideck-Hilpoltstein zeigten am Höfener Weiher die Fischerei betreffende Aktionen.

Herr Kohl erklärte anhand lebendiger Fische und Schautafeln die besonderen Merkmale einiger Fischarten. In unseren Gewässern sind Karpfen, Schleien, Weißfische, Hechte, Zander, Waller, Aale, Bach- und Regenbogenforellen heimisch.


An den Angelstationen wurden die verschiedenen Köder und Haken für das Fischen sowie der sachgerechte Umgang mit Angelruten gezeigt.
Die Jäger, organisiert von Dieter Knedlik, hielten für die Schüler viele Spannende Überraschungen bereit. Eine Fühlbox lud dazu ein, Strukturen des Waldes mit den Fingern zu entdecken.
Die Kinder ertasteten Tannenzapfen, Rehschädel und ein Fell und staunten so manches Mal darüber, was sie erwarteten und was dann unter der Holzklappe erschien.

Beeindruckend war es auch, wie schwer so ein Hirschgeweih ist. Die kräftigen Tiere „schieben“ jedes Jahr aufs Neue ihre mächtigen Geweihe.
Bei der Vorstellung zwei dieser schweren Geweihe tragen zu müssen machen die Erstklässler große Augen.

Gemeinsam lösen die Schüler ein Vogelquiz von Ruppert Zeiner in Form eines Kreuzworträtsels.

Durch aufmerksames Vergleichen einer Beschreibung mit präparierten Vögeln finden die Schüler die fehlenden Vogelnamen.

Im Hohlweg, der von den Schülern mit erneurt wird, erledigen die fleißigen Hände Wegbegradigungsarbeiten mit dem Rechensowie das Setzen neuer Beschriftungstäfelchen unter der Anleitung von Dr. Neuner. Die Motivation ist enorm!

Kräuterbutterschütteln der 1. Klasse:

Bei einer kurzen Kräuterwanderung wurden von den Kindern essbare Wildkräuter gesammelt.

Unter der Anleitung von Frau Beuthel, wurde dann gemeinsam in der Schulküche aus Sahne Butter gemacht. (Schütteln im Glas)

Anschließend wurde die selbstgemachte Butter auf ein Bauernbrot gestrichen und mit den Kräutern bestreut. Mmm, das schmeckt gut.
Rammadamma Klassen 3a und 3b:

Am Festplatz und um den Stadtweiher, am Skaterplatz und am Spielplatz in der Raiffeisenstraße sammelte die 3a Abfälle, eingewiesen durch Herrn Harrer vom städtischen Bauhof.

Im Wald beim Freibad und unterhalb vom Campingplatz waren die Schüler der Klasse 3b aktiv beim Müllsammeln.
Unter fachmännischer Anleitung von Förster Dietmar Schuster pflanzten die Kooperationsklassen 4a und M2 sowie die Klasse 4b zwischen Seligenstadt und Rudlesholz einen kleinen Eichenwald.

Zuerst wurde uns der Handlungsablauf erklärt, anschließend zogen alle Schüler Handschuhe an und teilten sich in kleinere Gruppen auf.
Mit dem Pflanzspaten hoben die Schüler ein Loch aus, setzten den Baumsetzling ein und schlossen das Loch mit Erde.

Danach wurde die Manschette gegen Wildverbiß gefaltet, vorsichtig über den Setzling geschoben und mit einer Metallstange gesichert.
Allen Schülern machte das eigenständige Arbeiten sichtlich Spaß.
Die Schülerinnen und Schüler der zweiten Klasse haben unter Anleitung der beiden Religionslehrerinnen Theresia Heim und Pfarrerin Krauß in Teamarbeit Naturmandalas überwiegend mit Blüten und Blättern gelegt und geklebt.
Ein Mandala ist ein Kreisbild. Es wird schön durch wiederkehrende Elemente und Ordnung.

In den zukünftigen Räumen der Lernwerkstatt wurde für diese Woche ein Umweltlesezimmer eingerichtet, in dem die Schüler zu den Themen Natur - Umwelt - Müll Bücher auswählen und in bequemer Weise eigenständig studieren konnten. Es war ein schöner Ruhepunkt nach vielen Aktionen im Freien.

Auf dem Bauernhof der Familie Schermer in Liebenstadt konnten die Kinder hautnah erleben, wie sich das Leben auf dem Land anfühlt. Saftiges Gras musste für die Kühe zusammen gerecht werden, um die Tiere anschließend zu füttern.

Sogar der Milchlaster kam passend zur Besuchszeit. Die Schülerinnen und Schüler beobachteten wie die Milch durch den dicken Schlauch floss und dann sofort auf verschiedene Bakterien getestet wurde, bevor es Richtung Molkerei ging. Übrigens wird die Milch für Eis einer bekannten Fast Food Kette verwendet.

Wie schmeckt eigentlich frische Milch? Was kann man aus Milch herstellen?
Diese Fragen konnten sich die Kinder am Ende selbst beantwortet, denn zum Abschluss gab es frisch gekühlte Milch zum Trinken und selbst geschleuderte Butter auf frischem Brot mit Schnittlauch.
