Feier am Osterbrunnen
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Zwischen Osterbrunnen und dem Riesenpilz des Kindergartens hatten sich die Kinder der Grundschule, die Vorschulkinder der beiden Kindergärten und natürlich eine große Zahl von Angehörigen zum Osterbrunnenfest versammelt. Der Elternbeirat hatte Tische und Bänke aufgestellt. Ein eisiger Wind fegte an diesem Vormittag über den Heidecker Marktplatz, auf dem noch letzte Schneereste dahin schmolzen. An sonnigen Stellen konnten schon erste Frühlingsgefühle aufkommen, erst recht bei den Darbietungen der Kinder.
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Bei der Begrüßung dankte der 2. Bürgermeister Dieter Knedlik nicht nur den kleinen Akteuren und ihren Lehrkräften, sondern auch dem Frauenbund mit Bianca Fürsich für die prächtige Gestaltung des Osterbrunnens. Rund 2500 Eier hatten sie gesammelt, bemalt und arrangiert. Schulleiterin Martina Wirsing führte durch das Programm, das der Städtische Kindergarten mit dem Lied „Osterhase, komm bald“ stimmungsvoll eröffnete. Der Katholische Kindergarten machte mit dem Tanz „Jetzt kommt die Osterzeit“ weiter. Elfchen und andere Gedichte zum Thema „Frühling“ hatten sich Drittklässler aus der Klasse 3b selber ausgedacht. Die ersten Klassen erzählten die lustige Klanggeschichte vom schönsten Ei, wobei die drei Hühner Pünktchen, Latte und Feder darüber stritten, wer das schönste Ei gelegt hatte. Ein weiser König erklärte alle drei zu Siegern. Ein flotter schwedischer Frühlingstanz der Klasse 3a wurde mit viel Beifall bedacht. Ebenfalls Schüler dieser Klasse trugen das Gedicht vom Kreislauf des Wassers vor und schließlich machte sich auch der Schulchor unter der Leitung von Martina Wirsing Gedanken zum Wasser und erklärte in musikalischer Form: „Wasser braucht der Wasserfloh und das Nilpferd ebenso.“
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Stadtpfarrer Dr. Josef Schierl lobte die Kinder für ihre gekonnten Beiträge. Bevor er den Osterbrunnen segnete, erläuterte er die darin enthaltene Symbolik. Die Farbe Grün sei die Farbe der Hoffnung, während Wasser und Eier für Leben stünden. Nachdem der Schulchor im gemeinsamen Lied Tiritomba „Warme Sonnenstrahlen“ heraufbeschworen hatte, beendet die Schulleiterin ihren Dank mit den Worten: „Heideck braucht sich nicht zu verstecken!“ Schließlich verteilte der Frauenbund als Belohnung kleine Geschenke an die Kinder.
