Känguru der Mathematik 2017

„Mathematik braucht man immer, auch wenn man nicht in der Schule ist“, sagte Rektorin Martina Wirsing zu den Schülerinnen und Schülern der Grundschule Heideck, die sich zur „Känguru-Siegerehrung“ in der Sporthalle versammelt hatten. Lehrerin Verena Thiel, die Organisatorin, erzählte, dass es diesen Mathematikwettbewerb mit Namen „Känguru“ schon seit 23 Jahren gebe. Er wird immer am dritten Donnerstag im März durchgeführt. Diesmal hatten sich allein in Deutschland 10 000 Schulen mit 850 000 Kindern beteiligt. Über sechs Millionen sollen es weltweit gewesen sein. Nicht nur reines Mathematikwissen, sondern auch logisches Denkvermögen, geschicktes Kombinieren und das Gefühl für Größen führten zum Erfolg bei diesem Multiple-Choice-Wettbewerb. Heuer ging es unter anderem um die Splitterformen eines zerbrochenen Spiegels, um drei Nashörner und um einen Wanderurlaub. Eine der Fragen hieß: „Ins Ferienlager haben Til und seine 3 Freunde insgesamt 12 Bücher mitgenommen. Jeder hat eine andere Anzahl an Büchern eingepackt, jeder mindestens ein Buch. Til hat 4 Bücher dabei. Wie viele Bücher hat der mit den meisten Büchern eingepackt?“

Vor allem für die ersten beiden Klassenstufen war der Mini-Känguru-Wettbewerb gedacht, zu dem die Sparkasse die Preise beisteuerte. Den Wettbewerb für die Klassenstufen drei und vier, je 2 Euro pro angemeldetem Schüler, hatte wieder der Schulförderverein finanziert. Immerhin darf die Grundschule Heideck für ihre Qualifikation im mathematischen Unterricht den Titel „SINUS-Schule“ führen.
Ganz klar, dass alle Kinder beim Wettbewerb teilnahmen und mindestens die Minikänguru-aufgaben versuchten.
Die beantworteten Aufgaben wurden von den Lehrkräften in einem umfangreichen Verfahren ausgewertet und an die Humboldt-Universität in Berlin geschickt. Von dort kam nun die endgültige Punktevergabe für die angemeldeten Känguru-Teilnehmer. Neben den Siegerinnen und Siegern der einzelnen Klassen im Minikänguru-Wettbewerb, waren vor allem Leander Theato (Klasse 4b) und Paul Meyer (Klasse 3b) im Känguru-Wettbewerb besonders erfolgreich. Paul wurde zudem für den „Känguru-Sprung“ ausgezeichnet. Er hatte nämlich die größte Anzahl von aufeinanderfolgenden Aufgaben richtig beantwortet. Die Punkte von Paul Meyer reichten für einen zweiten und von Leander Theato für einen dritten Platz. Keiner ging leer aus. Jeder Känguru-Teilnehmer erhielt neben einer Urkunde und einem Aufgabenheft ein kleines Geschenk, das vom gemeinnützigen Verein Mathematikwettbewerb Känguru e.V. zur Verfügung gestellt worden war.





