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Osterbrunnenfeier in der Schule

18. April 2023

GMS Heideck Osterfeier Projektchor

Auch beim Ausweichtermin für das auf dem Heidecker Marktplatz geplante Osterbrunnenfest spielte das Wetter nicht mit, sodass die Feier der Grundschule in der großen Sporthalle stattfinden musste. Lediglich ein Foto des Osterbrunnens an der Wand erinnerte an den ursprünglichen Schauplatz.  Aber auch so war eine große Zahl an Eltern gekommen, um den Darbietungen ihrer Kinder beizuwohnen. Auch die Vorschulkinder des Kindergartens waren dabei. Da es der erste Schultag nach den Ferien war, gab es kaum Zeit zum Üben, aber trotzdem klappte alles wie am Schnürchen.
          „Guuten Moorgen Frau Wirsing und alle miteinander!“, klangen die vielen Kinderstimmen der Schulleiterin und den Gästen entgegen.  Bianca Fürsich, die Vorsitzende des Frauenbundes, freute sich, dass die Veranstaltung doch noch stattfinden konnte. Sie dankte allen Beteiligten. Schlimm sei es allerdings, so bedauerte sie, dass so vieles kaputt gemacht werde. Sie bezog sich darauf auf die Zerstörungen am „Osterdorf“ auf dem Marktplatz. Man sollte sich doch  an solchen Dingen erfreuen und an die Arbeit denken, die zum Erstellen notwendig waren.
          Mit einem Frühlingslied mit Orff-Begleitung begrüßte die Klasse 2a die Gäste musikalisch. Auch Bürgermeister Ralf Beyer prangerte die Zerstörungen an und dankte Frauenbund und Kindergarten, aber natürlich auch den Schulkindern für ihre Mühen.


GMS Heideck Osterfeier Tanz          

 

Dann legten die Klassen 3a und 3b einen flotten Tanz aufs Parkett. Die Klasse 1b interpretierte mithilfe von Bildern das Tulpengedicht von Josef Guggenmos. Neugier hatte die Zwiebel gepackt. Sie hatte einen langen Hals gemacht, bis der Frühling dem  Tulpengesicht entgegengelacht hatte. Der Projektchor unter der Leitung von Rektorin Martina Wirsing – einen ständigen Schulchor gibt es leider nicht – stimmte das Lied „Immer wieder kommt ein neuer Frühling“ an. Katharina Schneider (Querflöte) und Stadtpfarrer Sebastian Lesch (E-Piano) begleiteten stimmig. Die beiden zweiten Klassen berichteten von Osterbräuchen und deren Symbolik. Alpha und Omega auf der Osterkerze bedeuten, dass Jesus Anfang und Ende unseres Lebens sein sollte. Das Osterlamm gilt als Zeichen der Unschuld, das Ei als Zeichen der Fruchtbarkeit und des neuen Lebens. Der Osterhase allerdings, ist als Symbol des Weiterlebens in vielen Ländern unbekannt. Das folgende Osterhasenlied unterstrich seine Bedeutung für unser Osterfest. Wasser – ein Zeichen des Lebens – braucht nicht nur der Wasserfloh, wie der Projektchor zu singen wusste. Das hatten die Schulkinder besonders erfahren, als sie eine Woche lang nur mit Leitungswasser anstelle von Flaschengetränken ihren Durst gelöscht hatten.
          Auf das Besprengen mit Weihwasser musste Stadtpfarrer Lesch verzichten. Dafür erinnerte er die Kinder daran, dass es keine Osterferien und keine Ostergeschenke geben würde, wenn Jesus nicht auferstanden wäre. Das gemeinsam gebärdete Vaterunser beendete die mit viel Applaus bedachte Feier. Am Ausgang verteilte der Frauenbund Süßigkeiten an die Kinder.  

Manfred Klier