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Schulfest für die Natur

29. Juni 2016

Müllkönigin

Eine Woche lang stand der Unterricht an der Grund- und Mittelschule Heideck ganz unter dem Thema „Umwelt“. Zum Abschluss wurde ein großes Schulfest gefeiert. Dazu begrüßte Rektorin Martina Wirsing eine große Zahl von Besuchern, darunter Ralf Beyer, den Ersten Bürgermeister der Stadt Heideck und seinen Stellvertreter Dieter Knedlik, sowie Stadtpfarrer Dr. Josef Schierl. Auch die künftigen Erstklässler und die Außenklasse der Comeniusschule waren mit dabei und gestalteten teilweise das Programm mit. Es begann mit dem Begrüßungslied „Heute feiern wir ein Fest“, vom  Schulchor und einer Instrumentalgruppe unter der Leitung von Rektorin Wirsing interpretiert. 

Schulchor und Instrumentalgruppe

Schon fast zu gut hatte es das Wetter an diesem Freitagnachmittag gemeint. Die Sonne brannte von einem wolkenlos blauen Himmel und Schattenplätze waren heiß begehrt. Der Elternbeirat und der Schulförderverein hatten zahlreiche Sonnenschirme und Pavillons aufgestellt und sie sorgten auch dafür, dass niemand Hunger und Durst leiden musste.

                An 13 Außenstationen hatten die Schüler in den vergangenen Tagen Umwelt und Natur auf verschiedenste Weise kennengelernt. Eine ausführliche Fotodokumentation am Weg zur Festwiese berichtete darüber. Die Kinder hatten einen Bauernhof, einen Imker und einen Fischer besucht, hatten den Hohlweg bei der Schule gepflegt und die neuen Informationstafeln begutachtet, sowie ein Insektenhotel und ein Umweltlesezimmer eingerichtet und bei einem Vogelquiz mitgemacht. Mit dem Jäger war man im Wald unterwegs gewesen und hatte dort auch einhundert Bäumchen gepflanzt. Weidenruten waren das Material für den Bau eines Tipis. Unter dem Motto: „Ramma damma, so viel Abfall, welch ein Jamma!“ wurde in der Natur Müll gesammelt. Im Entsorgungszentrum Pyras erfuhr man, wie der Müll weiterbehandelt wird. Schließlich bot die Gestaltung von Umwelt-Mandalas Gelegenheit zur kreativen Entfaltung. Rektorin Wirsing bedankte sich bei den Fachleuten und den Eltern, die diese Stationen betreut hatten.

                Ein wenig Schatten spendete auch die vor wenigen Tagen eingepflanzte Winterlinde, eine Spende der Firma Opitz. Diesem Baum galt auch das folgende Gedicht von Eugen Roth: „Zu fällen einen schönen Baum, braucht’s ein halbe Stunde kaum. Zu wachsen, bis man ihn bewundert, braucht er, bedenk es, ein Jahrhundert.“ Auch mit dem Baumlied „Du führst uns durch das ganze Jahr“, wurde an die Bedeutung der Bäume erinnert.

Hannes und das Müllmonster

Dann war das Müllmonster unterwegs, verstreute Abfall in der Landschaft und warf die Krone der Müllkönigin in den Restmüllbehälter. Schließlich brachte Hannes der weinenden Müllkönigin die Krone wieder zurück.

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                „Wir sind cool und trennen unsern Mist, und dumm ist der, der das vergisst!“, skandierte lebhaft der Rapperchor, rhythmisch unterstützt von Klangröhren und Gitarre. Eine originelle Müllmodenschau hatten die Klasse 4a und die Comeniusklasse gemeinsam zusammengestellt. Gekonnt führten sie, auch ohne Catwalk, ihre fantasievollen Kreationen aus Joghurtbechern, Plastiktüten und Getränkedosen vor. Ein fetziges Mülltrennungslied schloss sich an: „Müll-tren-nung ist wichtig, drum tren-nen wir ihn rich-tig!“

 Müllmodenschau

Müllrap

Mülltrennungslied

                Dann stürmten die Kinder die Hüpfburg, die der Kreisjugendring aufgebaut hatte. Die Jazztanzgruppe von Sabrina Frischauf erfreute mit zwei schwungvollen Tänzen.

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In Müllgewändern traten die Kinder von „Tanztraum Barotti“ auf und zeigten, was sie bei ihrer Trainerin Andrea Meyer gelernt hatten.

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Die weiteren Attraktionen wie Sackhüpfen und Fußballturnier mussten wegen der brütenden Hitze auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.               

Nicht zu heiß wurde es den Helferinnen und Helfern von Elternbeirat und Schulförderverein. Im Schweiße ihres Angesichts sorgten sie weiterhin für das Wohl der Gäste.