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Der Räuber Hotzenplotz nimmt alles mit, was ihm unter die Finger kommt. Sogar die wunderschöne Kaffeemühle der Großmutter, die sie gerade erst von Kasperl und seinem Freund Seppel zum Geburtstag geschenkt bekommen hat. Entgegen der Warnungen von Wachtmeister Dimpfelmoser beschließen Kasperl und Seppel, dem Mann mit den sieben Messern und der Pfefferpistole das Handwerk zu legen. Doch das ist gar nicht so einfach: Sie werden in der Räuberhöhle gefangen genommen und Seppel muss ab sofort die Räuberhöhle aufräumen, während Kasperl für eine große Portion Schnupftabak an den bösen und mächti-gen Zauberer Petrosilius Zwackelmann verhökert wird. Der braucht dringend einen Gehilfen. Denn trotz seiner magischen Fähigkeiten ist es ihm noch nie gelungen, den Kartoffeln die Schale herunterzuzaubern. Zum Glück findet der schlaue Kasperl im Schloss des Zauberers eine Verbündete – die von Zwackelmann in eine Unke verwandelte Fee Amaryllis. Nur sie weiß, wie sich die Zaubermacht des Magiers brechen lässt …

Wie es die beiden Helden schaffen, am Ende die Kaffeemühle zurückzubekommen und sogar noch den Hotzenplotz hinter Gitter zu bringen, das hat Otfried Preußler schon Generationen von begeisterten jungen Lesern erzählt. Und alle Schüler und Lehrer der GS Heideck durften diese sehr modern gehaltene Inszenierung genießen, die nicht nur mit erstaunlichen Rauch- und Lichteffekten, sondern auch mit geschlechtervertauschter Rollenbesetzung (die Prinzessin trug Bart) überraschte.

Nach der Kultur bot sich für alle noch die Gelegenheit den Ingolstädter Weihnachtsmarkt zu besichtigen und den ein oder anderen Euro in weltliche Genüsse zu investieren.

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