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„Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart 

01. Juni 2024

„Die Zauberflöte“ war die erste deutschsprachige Volksoper (zuvor war in der Oper nur italienisch üblich) und ist das bekannteste und meist gespielte Werk des genialen Komponisten Mozart.  

 Bei uns in der Grundschule Heideck konnten die Schüler und Schülerinnen am Freitagvormittag jeweils einen von zwei Opernworkshops genießen, bei dem alle Kinder mitmachen durften. Die 4 Hauptrollen (Prinz Tamino, Pamina, Sarastro und die Königin der Nacht) wurden jeweils von 4.-Klässlern übernommen, die ihren Text sicher gelernt und souverän gespielt hatten. Des Weiteren gab es noch die Rolle des Dirigenten, der Kulissenschieber und die der drei Damen zu besetzen. Sogar die gefährliche Schlange wurde von mehreren Schülern gespielt. Dagegen wurden alle Kinder für den Sklavenchor, die Feuer- und Wasserprüfung und für so manche passende Soundeffekte benötigt. 

 

Doch nun zum Inhalt: 

Prinz Tamino wird im Zauberwald von einer Schlange verfolgt. Tamino fällt in Ohnmacht, die Schlange wird von den drei Damen, Helferinnen der Königin der Nacht, getötet. Papageno, ein Vogelfänger, gibt sich dem erwachenden Tamino gegenüber als Retter aus und wird prompt für seine Lügen mit einem Schloss vor dem Mund bestraft, welches ihn am Reden hindert. Tamino verliebt sich in das Bildnis der Tochter der Königin der Nacht, Pamina. Die Königin der Nacht erzählt ihm, Pamina wäre von einem angeblich bösen Zauberer namens Sarastro geraubt worden und verspricht ihm ihre Tochter, wenn er sie befreite. Papageno, der inzwischen wieder von seiner Strafe erlöst wurde, soll dabei behilflich sein. Als Unterstützung erhalten die beiden als Zauberinstrumente eine Flöte und ein Glockenspiel. 

Durch deren Hilfe, jedoch von allerlei Prüfungen, Intrigen und Versuchungen behindert, erreichen die beiden schlussendlich ihr Ziel. Auch der Plan der Königin der Nacht, den eigentlich weisen Sarastro umzubringen, scheitert kläglich. Das Glockenspiel verwandelt überdies ein hässliches altes Weiblein in die junge hübsche Papagena und so steht einer Doppelhochzeit nichts mehr im Wege. 

 

Teilweise mit offenen Mündern fieberten die Schüler und Schülerinnen bei der Geschichte mit und zeigten, dass sie sich auch von klassischer Musik begeistern lassen konnten. Viel zu schnell vergingen die 60 Minuten und auch donnernder Applaus und Zugabe-Rufe änderten nichts daran, dass die Oper zu Ende war. Welch ein toller Abschluss vor den Pfingstferien! 

Maria Odorfer-Möldner